Papst Franziskus: Ein Vermächtnis der Demut, Hoffnung und globalen Mitmenschlichkeit (1936–2025)

Veröffentlicht am: 21. April 2025
Die Welt trauert um Papst Franziskus, den 266. Papst der römisch-katholischen Kirche, der heute im Alter von 88 Jahren in seiner Residenz im Vatikan verstorben ist. Mit seinem Tod endet eine Ära der Erneuerung, Menschlichkeit und Offenheit, die die katholische Kirche wie kaum eine zuvor geprägt hat.
Ein bescheidener Anfang
Geboren am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires als Jorge Mario Bergoglio, war Papst Franziskus der erste Jesuit und der erste Lateinamerikaner auf dem Stuhl Petri. Von Anfang an zeichnete er sich durch Bescheidenheit, soziale Verantwortung und eine tiefe Nähe zu den Menschen aus.
Das Pontifikat: 2013–2025
Am 13. März 2013 wurde er zum Papst gewählt – als Nachfolger von Benedikt XVI. Schon bald wurde er weltweit für seine schlichte Lebensweise, seine authentische Art und seine klare Botschaft bekannt: Eine Kirche, die dient, nicht herrscht.
Zu den Schwerpunkten seines Pontifikats zählten:
- Engagement für Arme, Geflüchtete und Ausgegrenzte
- Förderung des interreligiösen Dialogs und des Friedens
- Deutliche Worte zur Klimakrise (Laudato si’)
- Appelle zur Offenheit gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten
- Einfühlsame Führung durch Krisen wie die COVID-19-Pandemie
Seinen letzten öffentlichen Segen sprach er am Ostersonntag, nur einen Tag vor seinem Tod – ein bewegender Moment für Gläubige weltweit.
Gesundheit und letzte Tage
In den letzten Monaten verschlechterte sich sein Gesundheitszustand zunehmend. Besonders Atemwegsprobleme und Nierenversagen machten ihm zu schaffen. Trotz aller Beschwerden blieb er bis zuletzt seiner Mission treu – ein lebendiges Zeugnis seines Mottos: Miserando atque eligendo („Weil er in Barmherzigkeit auswählte“).
Eine Welt im Gedenken
Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Religion und Gesellschaft haben bereits ihr Mitgefühl geäußert. Millionen Menschen weltweit erinnern sich an ihn als Papst der Nähe, der das Papstamt menschlicher, nahbarer und glaubwürdiger machte.
Der Blick nach vorn
Der Vatikan bereitet nun das Konklave zur Wahl des neuen Papstes vor. Die Entscheidung über seinen Nachfolger wird mit Spannung erwartet – und wird zweifellos im Schatten seines eindrucksvollen Vermächtnisses stehen.
Ein bleibender Eindruck
Papst Franziskus hat die Kirche verändert – durch Mut, Demut und echte Menschlichkeit. Sein Pontifikat wird als eine Zeit des Dialogs, der Solidarität und der Hoffnung in Erinnerung bleiben.
Ruhe in Frieden, Papst Franziskus. Deine Botschaft lebt weiter.